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Schule aktuell

Vorträge von Beate Benkhofer und Helmut Eller

12.12.18: Die 4 geistigen oder oberen Sinne:
Hörsinn, Wort- oder Sprachsinn, Gedankensinn, Ichsinn.


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oder : Wie stärken wir unsere Schüler ?

 

In der Waldorfpädagogik versuchen wir, die Fähigkeiten des Kindes, die es für eine gesunde Entwicklung braucht, altersgemäß zu fördern. Dazu bieten sich in allen Unterrichtsgebieten vielerlei Möglichkeiten. In der individuellen Entwicklung zeigt sich immer wieder, dass mancher Entwicklungsschritt vom Kind nicht ohne Hilfe vollzogen werden kann. Hier unterstützen die Therapeuten die Arbeit des Lehrers. Deshalb freuen wir uns über das breit gefächerte Therapie – Angebot an unserer Schule.


Begegnung

  • Schularzt
  • Musiktherapie
  • Kunsttherapie
  • Heileurythmie
  • Förderunterricht
  • Sprachtherapie

 

Schularzt

stetoskopEine gesunde Entwicklung ist nur möglich im Gleichgewicht zwischen polaren Lebensprozessen. Wie unser Blut nur fließt im Zustand des Ausgleiches zwischen Blutung und Gerinnsel, so können wir uns auch seelisch nur frei entwickeln in der Balance zwischen den verhärtenden und auflösenden Prozessen, die wir zwar für unsere Entwicklung brauchen, die uns aber krank machen, wenn sie in die Einseitigkeit führen.

Dieses Gleichgewicht müssen wir uns ständig neu erringen, und in den umwälzenden Zeiten von Kindheit und Jugend ist es besonderen Gefahren ausgesetzt.

Einseitige Tendenzen möglichst schon in der Entstehung zu bemerken und ihnen durch Stärkung von Gegengewichten einen inneren Ausgleich zu schaffen, ist Prinzip der Waldorfpädagogik.

Hierbei die medizinisch-menschenkundlichen Aspekte zu berücksichtigen, um die Pädagogik zu unterstützen und durch das reiche Angebot therapeutischer Einzelzuwendungen zu ergänzen, die unsere Schule anbietet, stellt das Aufgabengebiet des Therapiekreises und des Schularztes dar.

(weitere Informationen ⇒ Schularzt)

 

Musiktherapie

GongIn der aufnehmenden oder übenden Begegnung von musikalischen Elementen oder Einheiten, die dem Klienten entsprechend ausgewählt wurden, wird versucht, dem Hilfebedürftigen sowohl im Bereich von seelischen Unstimmigkeiten und Problemen als auch bei körperlichen Beschwerden Anregungen für eine Harmonisierung und Linderung zu geben. Dafür ist keine musikalische Vorbildung nötig, wohl aber eine anfängliche Bereitschaft, sich einzulassen auf das Zuhören und Hineinlauschen in Töne und Musik, die von der Therapeutin vorgespielt werden, auf das eigene Singen, auf Bewegungen sowie auf ein – therapeutisch orientiertes – Spielen von allen möglichen Instrumenten, die der Fragestellung entsprechend gewählt werden. Technische Medien kommen dabei nicht zum Einsatz.

Eine musiktherapeutische Epoche umfasst ca. 12-16 Begegnungen, u.U. auch mehr oder weniger, von 30–40 min. Dauer. Die Schüler/-innen kommen in der Regel einzeln.

(weiter Informationen ⇒ Musiktherapie )

 

Kunsttherapie

„Es reißt der Zusammenhang mit dem Geiste, wenn er nicht durch Schönheit erhalten wird. Die Schönheit verbindet das ‚Ich’ mit dem Leibe.“

(Aus einem Notizbuch von ⇒ R.Steiner, 1918)

malkastenJeder Mensch ist ein Kunstwerk. Es können Farben, Formen, Gestaltungen helfen, dieses „Kunstwerk“ in Schwingungen zu versetzen und zu kräftigen.

Im Schulunterricht geht es nicht um Kunsterziehung, sondern um Erziehungskunst. Das bedeutet auch, dass man die Malergebnisse des Unterrichtes von der ersten Klasse an nicht als Bilder, sondern als Farbprozesse sehen soll. Diese Unterscheidung ist wichtig, da es nicht um Bilder geht, sondern um Bildung: Bildung und Entfaltung des Menschen. Ein gesunder Organismus löst Starres auf und bringt Auflösendes in Form.

Ist nun im Menschen die Tendenz zu einer dieser Seiten vorhanden, so bietet die Kunsttherapie unterschiedliche Möglichkeiten des Ausgleiches. Ich arbeite im Speziellen mit Pflanzenfarben in ihrer Potenzierung, mit dynamischem Formen-zeichnen und plastischem Arbeiten. In Goethes Farbenlehre heißt es: „Die einzelnen Farben dürfen nicht verwechselt werden, da sie spezifisch wirken und entsprechend spezifische Wirkungen in dem lebendigen Organ hervorbringen.“ Das gleiche kann man auch auf die Formen und Materialien beziehen, die in der Kunsttherapie eingesetzt werden.

Gezielt angewendet kann sich der künstlerisch Tätige einerseits absetzen und, ganz bei sich, in seine Arbeit versinken; andererseits wendet er sich gelöst und neugierig oder sogar anteilnehmend seiner Umwelt zu.

(weitere Informationen ⇒ Kunsttherapie ) (weitere Informationen ⇒ R.Steiner )

 

Heileurythmie

EurythmiekugelHeileurhythmie ist eine Bewegungstherapie, die mit Lauten und Rhythmen arbeitet. Sie fördert neben der körperlichen Bewegung die seelisch-geistige Beweglichkeit. Ihre Anwendung liegt einerseits im Bereich der akuten und chronischen Erkrankungen, andererseits eignet sie sich besonders zur Bearbeitung/Prophylaxe von Defiziten der kindlichen Konstitution und der motorischen Entwicklung. Das macht sie zu einer wertvollen, die pädagogische Arbeit unterstützenden Therapie, denn Körpergefühl und gesunde Bewegungsentwicklung sind die Grundlage für gesundes Denken.

(weitere Informationen Heileurythmie )

 

Förderunterricht

balanceDie Entwicklung der unteren Lebenssinne (Tastsinn, Lebenssinn, Gleichgewichtssinn und Bewegungssinn) sind die Grundvoraussetzungen für eine gesunde Entwicklung in der Schulzeit. Das heißt, ein gesundes Verhältnis bzw. ein gesundes Empfinden zu seinem Körper einerseits und zu der Umwelt andererseits machen das Begreifen in der Schulzeit erst möglich.

Fehlende Entwicklungsschritte beim Schulkind frühzeitig zu erkennen und zu verstehen ist die Aufgabe des Förderlehrers. An ihm ist es, im Kinde das notwendige Vertrauen zu wecken, damit es an seine individuellen Fähigkeiten anknüpfen kann.

(weitere Informationen Förderunterricht )

 

Therapeutische Sprachgestaltung

Seit jeher pflegten die heilenden und schöpferischen Kräfte der Sprache den Menschen und wurden von ihm gepflegt. Die Sprache wurde als heilige Offenbarung angesehen.
Sprachkunst und Erziehungskunst, wie sie ehemals durch Rudolf Steiner und Marie Steiner- von Sivers angeregt wurden, bilden eine fruchtbare Einheit.
Im lebendigen Prozess des sprachlichen (oder auch sprachkünstlerischen) Übens entwickelt der Mensch Fähigkeiten, die zu einer tragenden Kraft werden können. Der Erwerb der Sprache hängt zunächst davon ab, dass der der Mensch als „ICH“ in den Sprachprozess eintaucht, wobei das menschliche Ausdrucksvermögen gleichermaßen Gang, Haltung, Blick und Gebärde des Menschen mit beinhaltet. Im richtig gesprochenen Wort kann die Seele den ihr adäquaten Ausdruck finden, und zugleich wirken die Sprachprozesse im Tun auch nach innen, denn eine durch gutes Sprechen vertiefte Atmung wirkt belebend auf den ganzen Organismus zurück.
Sprachkünstlerisches und sprachtherapeutisches Tun handelt von Lauten, seelischer Bewegung und Gebärden, von Rhythmus, Stimme und Atem und einer guten Artikulation. Das umfangreiche Sprech-Übungsgut Rudolf Steiners gibt hierbei Schulungshilfen, um in ein sprachkünstlerisches Gestalten epischer, dramatischer und lyrischer Dichtung zu gelangen, sowie auch den Menschen an die Quellen der stärkenden Sprachkräfte zurückzuführen. 

(weitere Informationen  Therapeutische Sprachgestaltung)