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Crafts Against Poverty

Crafts Against Poverty

 

Hilfprojekt in Uganda von unser ehemaligen Schülerin C. Dahmen

 

Mit Perlenketten fingen wir erst einmal an, da wir hierfür kein Geld brauchten....

 

Das Projekt 'Crafts Against Poverty' CAP ist dieses Jahr im Rahmen meines 'weltwärts' Jahres in Uganda entstanden. Weltwärts ist ein Freiwilligenprogramm für Jugendliche zwischen 18 und 28 Jahren. Ein Programm, dass vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert wird. Mit dem Weltwärts Programm bin ich über eine deutsche Organisation nach Uganda gekommen.

Hier bin ich in einer Organisation 'gelandet', die speziell im ehemaligen Kriegsgebiet Nord-Uganda aktiv ist. Einer Region, in der circa 20 Jahre lang ein grausamer Krieg herrschte. Angekommen in Uganda dachte ich, dass ich in einem derer Projekte in Nord-Uganda mithelfen werde. Von HIV/Aids Kampagnen bis zu Einkommensprojekten – versucht die NGO 'Youth SocialWork Association' (www.ysauganda.org), in der ich arbeite, der von dem Krieg betroffenen Bevölkerung, vor allem den Jugendlichen zu helfen...


Crafts Against Poverty

Für mich war hier jedoch nicht eine große Möglichkeit produktiv mitzuhelfen. Es entwickelte sich immer mehr, dass meine Organisation mich nicht wirklich in deren gebrauchen konnte. So entstand die Idee, dass ich ein eigenes Projekt aufbaue. Mit der Idee zu einem Kunstprojekt fing es an.... weiterentwickelt wurde es zu einem Einkommensprojekte, das kunsthandwerkliche Produkte herstellt. Angekommen ist es bei dem Projekt 'Crafts Against Poverty', dass jungen Frauen aus der Umgebung durch die Herstellung von kunsthandwerklichen Produkten ein Einkommen ermöglichen soll. Hergestellt werden 2 verschiedene Produkte. Perlenschmuck aus Altpapier/ Werbeplakaten und Papierprodukte wie z.B. Notizbücher, Photoalben etc. aus Bananenfasern. Hinzu kommt eine Kooperation zu einem Frauenprojekt aus Ost-Uganda – Rukararwe Women Group – einer Gruppe an Frauen, die Körbe aus Raffia flechten.

Das Projekt soll den Frauen ermöglichen einen höheren Ertrag zu erzielen. Crafts Against Poverty hilft diesem Projekt indem sie der Gruppe die Körbe zu einem höheren Preis abkauft und diese dann in Deutschland weiterverkauft.

Derzeit befinden wir uns jedoch noch am Anfang des Projektes. Die letzten Wochen sind damit verbracht worden Gelder zu mobilisieren und die ersten Kontakte zu Läden zu knüpfen, die die Produkte 'made by CAP' verkaufen könnten. Einige Läden haben wir schon, die Interesse an den Produkten haben.

 

Crafts Against Poverty

Beim Spendensammeln habe ich es bislang geschafft eine Summe von 2.100€ zumobilisieren. Doch fehlen uns noch genau 2000€, um das Projekt anzufangen. Für die Herstellung der Papierperlen sind die Kosten zur Herstellung gen 0. Außer einer Stopfnadel, alten Zeitschriften/ Werbeplakaten, Klebe und Lack braucht man fast nichts um den Perlenschmuck herzustellen.

Für die Herstellung des Papiers aus Bananenfasern wird es bereits ein wenig schwieriger aufgrund der Tatsache, dass man hier nur sehr schwer an Maschinen kommt. Gebraucht werden eigentlich nur ein Tischbohrer und eine hydraulische Presse. Doch der Preis für diese Geräte ist beinahe 10mal so hoch, verglichen mit den Preisen in Deutschland. Langfristig ist dieses Prrojekt jedoch erfolgversprechender, als die Papierperlen. Einerseits soll mit dem Bananenpapier verschiedene 'Geschenkartikel' für den Verkauf in Deutschland hergestellt werden. Doch später soll der Schwerpunkt auf die Herstellung von Papiertüten gelegt werden.

 

 

 

Das Projekt Crafts Against Poverty startet mit 5 Frauen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren die aus Kisaasi, einem Vorort von Kampala kommen

Wenn man noch nicht in Ostafrika war, kann man nicht verstehen, warum Papiertüten hier wichtig sind. Papiertüten vs. Plastiktüten. Plastiktüten gibt es überall. Nicht nur im Laden an der Ecke, sondern in den Büschen, im Rinnstein und überall in der Erde. 2007 ist ein Gesetz gegen Plastiktüten in Uganda entstanden, dass die Tüten unter 30 Mikron verbietet. Doch dieses Gesetz wurde nicht von der Bevölkerung wahrgenommen. In einigen Monaten werden Steuern auf die Plastiktüten erhoben. Jedoch nicht eine Mehrwertsteuer von 20%, sondern von 120%.

Somit werden die Plastiktüte für die Bevölkerung nicht mehr erschwinglich sein. Papiertüten sind somit dann eine Alternative. Eine Alternative mit der Frauen sich ein Einkommen verdienen können. Die Herstellung der Papiertüten ist simpel. Braucht keine Vorkenntnisse in der Herstellung und die Kosten sind gering, da der Rohstoff in jedem Garten zu finden ist, und sonst nur als Abfall behandelt wird. Die absterbenden Blätter am Stamm der Pflanze werden entfernt. Nach einem Prozess aus schneiden, kochen und zerkleinern entsteht ein Faserbrei, der zum Papierschöpfen genutzt wird. Es entsteht ein Papier, dass für die Herstellung von vielerlei Produkten genutzt werden kann.

 

Die Herstellung von Papier aus Naturfasern ist somit ein Projekt, dass langfristig angelegt ist. Ich persönlich werde mich mindestens bis Februar 2011 hier in Uganda aufhalten. Ein Zeitrahmen, in dem man ein Projekt auf die Beine stellen kann. Solange das Projekt in meiner Anwesenheit erfolgreich ist, soll es später weiter als Projekt unter dem Dach der Organisation weiterlaufen.

 

Das Projekt Crafts Against Poverty startet mit 5 Frauen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren die aus Kisaasi, einem Vorort von Kampala kommen.

Die Arbeit in dem Projekt ermöglicht den Frauen ein eigenes Einkommen. Das Projekt richtet sich an Mädchen, die aufgrund von einem Mangel an Schulbildung keine Chance zu einem geregelten Job haben.

Ich freue mich über jegliche Unterstützung. Sei es ein Bericht über das Projekt oder ein paar Spenden.

 

BANKVERBINDUNG FÜR SPENDEN AN DAS PROJEKT CRAFTS AGAINST POVERTY

 

Deutsche Bank

Name: Celia Eliza Dahmen

Accountnr.: 57 47 589 00

BLZ: 200 700 24

IBAN: DE 51 200 700 24 05 74 75 89 00

BIC / SWIFT-Code: DEUTDEDBHAM

Standard Chartered

Adress: Ntinda Branch, B.O. Box 714 Kampala

SWIFT-Code: SCBLUGKA

Accountnr.: 9302845045600

Name: Youth SocialWork Association - CAP