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Schule aktuell

Vorträge von Beate Benkhofer und Helmut Eller

12.12.18: Die 4 geistigen oder oberen Sinne:
Hörsinn, Wort- oder Sprachsinn, Gedankensinn, Ichsinn.


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Was nicht im Menschen ist,

kommt auch nicht von außen hinein.

Wilhelm vom Humboldt

 

 

tafelbild_advent_2010Wer Freude am Lernen hat, seiner eigenen Neugier folgen kann, lernt besser. Wer Wissen erwirbt, indem er selbst Erfahrungen macht, begreift nachhaltiger. Wer frühzeitig lernt, sich und sein Wissen darzustellen, wird selbstbewusster.

Die Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer führt ihre/seine Klasse durch die ersten 8 Jahre, d.h. sie/er unterrichtet sie jeden Tag in den ersten beiden Schulstunden (Hauptunterricht). In diesen Stunden vermittelt sie/er die Grundlagen in den Fächern Rechnen, Formenzeichnen, Schreiben/Lesen, Malen, wobei jedes Fach mehrere Wochen intensiv im Vordergrund steht (Epochenunterricht). Später kommen Sachkunde, Sprachlehre, Heimatkunde und Tierkunde dazu.

Bildhaftes Unterrichten ist ein besonderes Ziel der Waldorfpädagogik. So werden zum Beispiel die Buchstaben in der ersten Klasse anhand von Bildern eingeführt, die sich aus Märchen und Geschichten ergeben.


Obwohl es den meisten Kindern heute gutzugehen scheint, sprechen Wissenschaftler, Ärzte, Pädagogen - vom Bewegungsmangel, von der Zunahme an Haltungsschwächen und -fehlern, ja sogar vom "Schwinden der Sinne".

 

Unser Unterstufenkonzept - eine mögliche Antwort auf die heutigen Kinder

Um sich als Kind den Aufgaben in einer Schulklasse stellen zu können, ist eine Entwicklung bestimmter körperlicher Fähigkeiten und eine Ausreifung der Sinne eigentlich eine unabdingbare Voraussetzung. So stellt sich in der Unterstufe immer stärker die pädagogische Aufgabe in den Vordergrund, die kindliche Bewegungs- und Sinnesentwicklung in den Unterricht einzubeziehen.

Eine veränderte Raumgestaltung (Bänke statt Tische in den ersten beiden Klassen) ermöglicht Flexibilität in der Unterrichtsgestaltung: Jederzeit ist es in jedem Unterricht möglich, ohne großes Umräumen Bewegungsübungen und -spiele anzubieten und so auf die Bedürfnisse der Kinder reagieren zu können.

 

Weitere Aspekte des Unterstufenkonzeptes sind:

- eine harmonische Umgestaltung der Zeitstruktur des Schulaltages

- der 45 Minuten Takt wird aufgebrochen


- die rhythmischen Unterrichtselemente rücken stärker in den Vordergrund


- der gesamte Unterricht ist durchzogen von Bewegungselementen

- der Hauptunterricht beginnt jeden Tag mit dem „Rhythmischen Teil“ mit Liedern, Versen und Musik, woran sich die Beschäftigung mit dem jeweiligen Epochenthema anschließt


- der/die KlassenlehrerIn begleitet die Klasse möglichst den gesamten Vormittag (also wenn möglich - zwei Lehrer im Unterricht) und beschließt den Schultag mit einer ⇒ Erzählung (download) und einem Tagesrückblick


- Epochenunterricht in den Fremdsprachen - Englisch und Französisch ab der ersten Klasse


- ein gemeinsames Frühstück fördert das soziale Miteinander


- Fachunterricht in Musik, Handarbeit, Religion, ⇒ Eurythmie
und Spielturnen / Turnen wenn möglich auch mit Begleitung des/der KlassenlehrerIn

 

Insgesamt gesehen bietet dieses Konzept die Chance, der Vielfalt der heutigen kindlichen Individualitäten gerecht werden zu können: Es richtet sich an die Kinder unserer Zeit.

 

 

FormenzeichnenTafelbild Winter

In der 3. und 4. Klasse gibt es einige praktische Epochen. In der ⇒ Ackerbau-Epoche wird gepflügt und gesät und am Ende des Jahres aus dem selbstangebauten Getreide ein Brot gebacken.

In der ⇒ Hausbau-Epoche wird gemauert und in der ⇒ Handwerker-Epoche lernen die Kinder die typischen Ur-Berufe kennen. Im Rahmen der Heimatkunde-Epoche erkunden die Kinder ihre nähere Umgebung.

Im Rahmen der verlässlichen Halbtagesschule (VHGS) beginnt der Unterricht jeden Morgen um 8.00 Uhr und endet um 13.00 Uhr.

Die Unterrichtszeiten der älteren Schüler finden sie ⇒ hier.

Alle Kinder können in unserer Schulküche weitgehend „vollwertig“ zu Mittag essen.