Fremdsprachen
Fremdsprachen
Englisch und Französisch werden von der ersten Klasse an unterrichtet.
Bis in die Mittelstufe hinein lösen sich Französisch-und Englischepochen – jeweils drei bis 4 Wochen lang - ab.

Zunächst auf Nachahmung aufbauend wird in den ersten drei Jahren durch Lieder, Spiele, Gedichte und kleine Dialoge das Gefühl für Rhythmus und Melodie der Sprache geweckt. Dabei wird ein Grundwortschatz aufgebaut und grammatische Formen werden erlebt.
Das Lesen und Schreiben der fremden Sprachen werden ab der 4. Klasse geübt. Von da an bildet Lektürenarbeit den Mittelpunkt des Unterrichts : durch das Erarbeiten von altersgemäßen Geschichten werden die Sprachkenntnisse systematisch erweitert und vertieft. Üben und Wiederholen spielen eine größere Rolle, wobei das Spielerische nie in Vergessenheit gerät.
In der Oberstufe wird der Unterricht so angelegt, dass er zu den üblichen Abschlüssen führen kann. Künstlerisches Arbeiten spielt dennoch weiterhin eine wesentliche Rolle, was gelegentliche Aufführungen in der fremden Sprache erlebbar machen. So führte z.B. die 10. Klasse das Stück "The Man Who Came To Dinner..." auf. Bilder dazu finden Sie => hier
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In den freien Waldorfschulen wurde bereits Anfang des 20. Jahrhunderts das Lernen von zwei Fremdsprachen ab Klasse eins zum festen Bestandteil des Schulprogramms. Begründet wurde dies mit dem Anliegen, „das Verbindende“ zwischen Menschen und Völkern bewusst zu pflegen. Erst in den 60er und 70er Jahren wurde die Debatte eines frühen Fremdsprachenunterrichts auch an regulären Grundschulen aktuell. Verbunden war dies mit den Empfehlungen des Europarates (1969) an die Mitgliedstaaten , „dass die wachsende politische, wirtschaftliche und kulturelle Verflechtung Europas den raschen, wirksamen Abbau der Sprachschranken erforderlich mache“ Die Bemühungen um einen früh einsetzenden Fremdsprachenunterricht wurden zudem gestützt durch die Ergebnisse der Hirnforschung, welche einen Beginn vor dem neunten Lebensjahr nahe legten. |


