Eurythmie in der 13. Klasse?
12 Jahre Eurythmie sind nicht genug
Wir, zehn Schüler der 13. Klasse, haben das Projekt "Eurythmie 13", das unter dem Motto "12 Jahre Eurythmie sind nicht genug" steht, ins Leben gerufen.
Da der reguläre Lehrplan eine Fortsetzung des Eurythmieunterrichtes nicht vorsieht, haben wir uns in Eigeninitiative mit unserem Eurythmielehrer Jürgen Frank und Michael Steffens, der uns musikalisch unterstützt, zusammengetan.
Wir probten in unserer Freizeit das letzte Jahr über ein- bis zweimal wöchentlich an zwei Eurythmiewerken:
„O – raison d\'esclave“ von Christian Morgenstern und
„Präludium in es-Moll“ von Dmitrij Schostakowitsch.
Als krönenden Abschluss des Projektes "Eurythmie 13" werden wir am 7. Internationalen Forum Eurythmie, zu dem Eurythmisten, Studenten und Schüler aus der ganzen Welt zusammentreffen werden, teilnehmen und die geprobten Werke präsentieren. Die Fahrt und Unterbringungskosten übernehmen wir selber!
In dieser freiwilligen Arbeit ist sind alle motiviert und wir kommen dementsprechend gut voran – natürlich auch mit Höhen und Tiefen. Man kann also doch auch in der 13. Klasse Eurythmie machen (steht ja nicht im Stundenplan und war sehr schwer in unseren übervollen Tagesablauf zu integrieren) und es macht auch noch Spass.
Mehr Information zu dem Festival erhalten Sie unter dem folgenden externen Link : 
Auf der Abschlussmonatsfeier zum Schuljahresende werden wir die beiden Stücke auch in unserer Schule zeigen.
(Text: T. Slomski und F. Weiland S)
Unsere Forumsbeiträge:
„Präludium in es-Moll“ von Dmitrij Schostakowitsch
„Also ihr lebt noch“ von Christian Morgenstern
„O – raison d\'esclave“ von Christian Morgenstern
Die Projektgruppe: v.l.: Jürgen Frank, Tjarko S., Guido H., Daniel H., Finn W., Finn G.,
Selina S., Moritz B., Berenike B., Jessica W. (nicht auf dem Bild: Carlotta S. und Michael Steffens).
O – raison d\'esclave
»Krücken, Krücken! gebt uns Krücken!
Ach, wie geht die Menschheit lahm,
seit man, neu sie zu beglücken,
ihr die alten Stützen nahm.
Brillen, Brillen! gebt uns Brillen!
grün und blau und gelb und rot!
Volles Licht ist für Pupillen
unsrer Art der sichre Tod.
Lügen, Lügen! gebt uns Lügen!
Ach, die Wahrheit ist so roh!
Wahrheit macht uns kein Vergnügen,
Lügen machen fett und froh!
Gängelbänder, Schaukelpferde,
Himmel, Hölle und Moral –
und dich selbst gib deiner Herde
neu zurück, oh großer Baal!«




