Rückblick auf Sonntag den 27. Juni
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- Erstellt am Dienstag, 29. Juni 2010 23:57
Bevor wir gestern nach Arezzo fuhren, machten wir einen kleinen Zwischenstopp an einer kleinen Kirche in Gropina, die aus dem Mittelalter stammt und uns durch ihre Schlichtheit und freundliche Atmosphäre in ihren Bann zog. Nach einem interessanten Referat von Johanna Gramm über selbige sangen wir im Innenraum unsere wunderschönen Lieder und genossen die gute Akustik.
Mit uneingeschränkter Vorfreude auf das anstehende Fußballspiel ging es dann zunächst weiter nach Arezzo, im Vorhaben den dortigen Dom zu besichtigen. Zu unserem großen Bedauern war dieser jedoch verschlossen, sodass wir uns gezwungen sahen, die Stadt alleine zu besichtigen, einzukaufen, Cafés und Restaurants aufzusuchen und die Sonne zu genießen. In Anbetracht des Wochentages Sonntag waren vergleichsweise wenig Menschen unterwegs, was ein weitreichendes Genießen der städtischen Gegebenheiten ermöglichte…
Um 15 Uhr trafen die letzten Gehetzten am Treffpunkt ein, von welchem aus wir zum Reisebus rannten, um ja nicht zu spät beim Public Viewing in Talla einzutreffen. Mit lauter Musik stimmten wir uns auf der Fahrt schon mal auf die uns hoffentlich erwartende Feierlaune ein und erreichten den Zielort pünktlich um 15:45h. Dicht gedrängt vor der Leinwand erwarteten wir den Anpfiff und wieder gesellten sich nach und nach einige Italiener dazu, um zu sehen wie es ist, wenn man gewinnt . . .
Das 1:0 bewegte alle Anwesenden zum erfreuten Aufspringen, der Torjubel dauerte Minuten und einige lagen sich direkt in den Armen. So geschah es bei jedem weiteren Tor, wobei nicht zu vergessen ist, dass sich bei vielen von uns gnadenlose Schadenfreude über das im weiteren Verlauf nicht gegebene 2:2 breitmachte. Das Ende des Spiels wurde von uns mit Gesang und Freude gefeiert und wir standen geschlagene 15 Minuten am Rande der Dorfstraße (Warten auf den Reisebus), wobei wir jedes vorbeifahrende Auto mit Fahnengeschwenke und LaolaWelle begleiteten. Die meisten freuten sich mit uns, wenige waren irritiert und das Highlight war ein vorbeifahrendes Auto mit deutschem Kennzeichnen, aus welchem begeistertes Freudengeheul erklang
. . .
Den restlichen Abend verbrachten wir in Entspannung.
Ein Glück, dass wir hier auch Kunstwerke und sonstige Kultur besichtigen – beim Lesen dieses Textes könnte sonst der Eindruck entstehen, wir seien nur zur Zerstreuung hierhergereist. An alle Besorgten: dem ist nicht so! Nur ab und an … ![]()
Mit freundlichen Grüßen nach Hamburg,
Anja-Katharina R.

