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Italienreise 18.06.

Heute, am 18.06. begann der Tag für den Küchendienst (zu welchem ich mich selbst leider zählen muss) um 5:30. Wir setzten Wasser auf und gingen duschen…kalt!!
Nach dem Frühstück gingen wir den Berg hinab. Als wir am Bus waren, bekamen wir wieder einmal ein Kompliment für unsere Pünktlichkeit. Wir fuhren in Richtung Florenz los, denn für heute standen das Kloster San Marco, der David Michelangelos und das Dommuseum von Florenz auf dem Plan. Sehr zum Leidwesen einiger führte uns unser Weg durch eine Berglandschaft, weswegen Serpentinen vorprogrammiert waren. Da es 150 € kosten würde mit unserem Bus in die Stadt zu fahren, setzte Michi uns ein wenig außerhalb von Florenz ab. Herr von Borstel kaufte Fahrkarten und wir fuhren mit einem öffentlichen Bus in die Innenstadt von Florenz. Direkt vor dem Kloster San Marco stiegen wir aus und gingen hinein. Wir versammelten uns in einer Ecke im Kreuzgang des Klosters, wo wir zu beidseitigem Erstaunen Julius Osmann, einen ehemaligen Schüler unserer Klasse, welcher ebenfalls auf Kunstreise ist, trafen. Marei hielt ihr Referat über das Kloster und hauptsächlich über die Gemälde an den Wänden der Zellen und wir hatten nun Zeit sie uns selbst anzusehen.
Zu Fuß gingen wir nun zur Akademie, in welcher der David Michelangelos steht. Ihn in seiner vollen Größe und Echtheit zu sehen, hinterließ ein Gefühl von Bewunderung bei uns. Es war jedoch schwer sich zu konzentrieren, da das Museum sehr voll war und dementsprechend auch sehr laut.
Jetzt hatten wir eine Mittagspause, in welcher wir etwas aßen und uns das Spiel Deutschland vs. Serbien ansahen. Außerdem war das der Zeitpunkt zu welchem Carina zu uns stieß. Willkommen Carina!
Nach dem weniger befriedigenden Ergebnis war die Stimmung natürlich nicht mehr so gut, doch wir ließen uns nicht davon abhalten ins Dommuseum zu gehen, in welchem wir uns die Pietá von Michelangelo, welche das Thema von Charlottes Referat war  und die Maria Magdalena von Donatello, zu welcher Svea uns ein Referat vortrug, ansahen.
Da die Paradiestüren von Giberti in der Restauration waren konnten wir sie uns leider nicht ansehen. Nun neigte sich unser erster Tag in Florenz dem Ende zu und wir fuhren wieder in Richtung Bonano. Nur um dort erneut den Berg hinauflaufen zu müssen.
Oben angekommen und geduscht gab es eine vorzüglich schmeckende Lasagne zum Abendessen.
Danke fürs Lesen und ich verabschiede mich auch schon. Ben Helmich