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Gropina – Carara – Pisa

8. Juni 2009

Italienreise 6.00 Uhr aufstehen, Müdigkeit breitet sich in mir aus, dann ein schnelles Frühstück, herunterlaufen, ein wenig die Kühle des Berges genießen.

Dann im Bus wiederholtes versuchen einzuschlafen, wegdämmern. Aufwecken, der Weg führt uns hinauf nach Gropina. Nach dem Ankommen streckt sich uns die Fassade einer schlichten Kirche entgegen, gebaut im Stile der Zeit Karl des Großen. Beim hineintreten umspielte einen die angenehme Kühle dieses alten Bauwerks, die Schlichte und einfache Bauweise ist beeindruckend und schön zugleich. Die Säulen werden von Etruskischen Darstellungen umspielt. Nach diesem angenehmen, verschlafenen Ort geht es weiter nach Carrara.

 Marmorberge

Die Schwere der riesigen Steinabbaugebiete beherrscht die Landschaft. Beim Betrachten eines alten Abbaus erkennt man die enorme Kraft und Schönheit die der Marmor ausstrahlt. Selbst Michelangelo konnte nicht von diesem Kristall durchsetzten, lichtdurchlässigen Gestein lassen, er musste es bearbeiten, ohne dieses konnte er nicht leben. So konnte der David seine Ausstrahlung erlangen, seine restlichen Figuren die Kraft bekommen die sie so ausmachen. Nach dem beeindruckenden Carrara gelangten wir ans Meer, endlich Sand, die Kraft der Wellen spüren, das kühle Nass genießen.

pisa8

Es folgte die Fahrt nach Pisa. Der frei gelegene riesige Domplatz wirkte durch die Schönheit und die Kunstfertigkeit des Domes wie eine ruhende Oase, in einer mit anstrengenden Touristen gefüllten Stadt. Der schiefe Turm tut seinen humorvollen Teil dazu bei. Auf der Rückfahrt durchdrang wiederum die Müdigkeit den Körper, nach einem heißen, eindrucksvollen und Wellenreichen Tag. Doch teilweise wurde die Müdigkeit durch anregende Gespräche und Kartenspiele unterdrückt, man freute sich schon auf Giovannis Essen, welches wiederholt dem Gaumen Geschmacksjauchzer entlockte.

Moritz