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EIN LETZTES MAL FLORENZ

Mal wieder früh aufstehen. Schnell, etwas frühstücken und schon den Berg runter. Wenigstens dient dies immer als Frühsport, leider ist man danach nur noch müder. Um 8:00 Uhr fuhr der Bus los und wie jede Fahrt begrüßte uns das Pferd (Herr v. B.), um nötige Ansagen zu machen.
In Florenz gingen wir als erstes in das Museum des Künstlers Marion Marini, wo Jonas sein Referat hielt. Die Skulpturen waren größtenteils Reiter auf Pferden. Jeder suchte sich eine Skulptur und zeichnete sie.
Dann hatten wir eine lange Mittagspause, in der wir Zeit zum shoppen und essen hatten. Gerade als wir in der Kantine saßen, begann es wie aus Eimern zu gießen. Gemütlich saßen wir drinnen und beobachteten, das Straßenchaos im Regen. Pünktlich zum Aufbruch hörte der Regen auf und wir gingen zum „unechten David“, unserem Treffpunkt vor dem Rathhaus. Von dort ging es in die Ufficien, wo Katharina ihr Referat hielt. Lange blieben wir dort nicht, denn wir waren alle schon ziemlich k.o. (von der Kunst?). Das beste an den Ufficien (in meinen Augen) war das Klo (riesig groß, sauber, Marmor, Glas, schönes Licht – einfach toll)… Anschließend machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur Piazzale Michelangelo. Von dort kann man die Stadt überblicken. Weiter  ging es hoch zur Kirche San Miniato al Monte, wo Anna ihr Referat hielt. In der Kirche verbreiteten Mönche ihre Gregorianischen Gesänge. Dann machten wir uns auf den Rückweg mit dem Bus. Wir waren alle k.o. und hingen nur noch in unseren Sitzen.
Kommentar eines Schülers: „Boah, nee, was ist das denn hier für ein Friedhof, die penn’ ja alle…!“ Und als dann realisiert wurde, dass dies das letzte Mal Florenz war, sagte einer der Schüler: „Das war das letze Mal Florenz, wir müssen uns noch von der stadt verabschieden, guckt noch mal raus!“

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