Rassismus an der Waldorfschule?
Rassismus an der Waldorfschule?
Wir lehnen Rassismus in jedweder Form ab.
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Die Erziehung im Sinne der von Rudolf Steiner begründeten Waldorfpädagogik lässt keinen Raum dafür, Menschen nach ihrer Abstammung oder Herkunft zu beurteilen, zu bewerten oder in einer sonstigen Art und Weise zu diskriminieren.
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Die Waldorfschulen sehen sich bei der Wahrnehmung ihrer erzieherischen Aufgabe in der Pflicht, die Voraussetzungen für eine Gesellschaft zu schaffen, die auf dem solidarischen Zusammenleben aller Menschen, gleich welcher Hautfarbe, ethnischen oder kulturellen Zugehörigkeit, beruht.
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Sowohl der Lehrplan als auch die weltweit bestehenden Waldorfschulen sind der Würde jedes einzelnen Menschen verpflichtet. Das zu Lebzeiten Rudolf Steiners historisch unbelastete Vokabular wird und wurde von uns nicht benutzt, da es zu sinnentstellenden Interpretationen führt.
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Wir befürworten sehr, dass die betreffenden Stellen im Werk R.Steiners nun in einer kritischen, kommentierten Ausgabe erscheinen werden.

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Deutsch-Türkisches Theater-Projekt zum Thema: Religionstoleranz (Nathan der Weise) 2007
Wenn Sie sich über die ab und an aufkeimenden Debatten in den Printmedien zum angeblichen Rassismus an Waldorfschulen informieren wollen, dann empfehlen wir Ihnen die folgenden Downloads und Internetseiten.
Beachtenswert und informativ ist folgender Bericht:
Anthroposophie und die Rassismus-Vorwürfe. Der Bericht der niederländischen Untersuchungskommission „Anthroposophie und die Frage der Rassen“. Mit einem Vorwort von Justus Wittich und einer Analyse nach deutschem Recht von Ingo Krampen. Info3 Verlag Frankfurt am Main, 6. Auflage 2006, Euro 24,-. ISBN an: 978-3-924391-24-9
⇒ Hier direkt bestellen
Sehr zu empfehlen ist die diferenzierte Betrachtung ⇒ "Judentum, Zionismus und Antisemitismus aus der Sicht Rudolf Steiners" in der jüdischen Internetseite HaGalil.
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