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Der erste KEP–Kurs (künstlerische Epoche) der 9. Klasse hat im Fach „Plastizieren“ verschiedene Gebrauchsgefäße aus Steinzeugton angefertigt. Mit Hilfe der Aufbautechnik, bei der durch das gleichmäßige Ausdrücken von aufgesetzten, dicken Tonwülsten ein Gefäß schrittweise an Volumen zunimmt, gelangen den Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse wunderbare Gefäße wie Wasserkrüge, Teekannen, Vasen und Schüsseln.

Die Aufgabe war zunächst, eine eigene Formidee zu zeichnen und diese anschließend in Ton zu formen. Wichtig bei der plastischen Umsetzung war auf eine gleichmäßige Wandstärke (Dicke des Gefäßes) zu achten, um Trocknungsrisse zu verhindern und ganz besonders, um eine gute Oberflächenspannung zu erzielen. Dafür ist es unumgänglich, das eigene Werk innerhalb des Arbeitsprozesses immer wieder von mehreren Seiten und mit Abstand zu betrachten. Der Wechsel zwischen feiner Detailarbeit, dem Überprüfen des Tuns aus der Distanz und dem wiederholten Korrigieren von Unstimmigkeiten forderte den SchülerInnen und Schüler viel Geduld, Sorgfalt und Aufmerksamkeit ab.

Mit den gelungenen Werkstücken wurden sie aber unmittelbar entlohnt für ihre Mühe, die sie investiert haben. Nach dem Brand können die Gefäße nun mit nach Hause genommen werden und in der eigenen Küche zum Einsatz kommen.

Beate M. Honer-Rogge

 

 
Anschrift

Rudolf-Steiner-Schule Hamburg-Bergstedt
Bergstedter Chausee 207
22395 Hamburg

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