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Oberstufe

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"Die Angst vor einer Zukunft, die wir fürchten, können wir nur überwinden durch Bilder von einer Zukunft, die wir wollen."
Wilhelm Ernst Barkhoff

Neue Begleiter

Die Oberstufe beginnt mit der 9. und endet mit der 13. Klasse. Die pädagogische und soziale Betreuung der Schüler*innen übernehmen nun zwei Klassenbetreuer*innen.

Der Epochenunterricht - die Grundlage des Lernens

In den Klassen 9 bis 12 wird das Prinzip des Epochenunterrichtes beibehalten, er wird nun allerdings von Fachlehrer*innen erteilt: In den ersten zwei Stunden wechseln sich Deutsch, Geschichte, Mathematik, die Naturwissenschaften und Kunstgeschichte in ca. dreiwöchigen Epochen ab.

Künstlerisches Üben in der Kontinuität

Die Fächer, die ein kontinuierliches Üben erfordern (z. B. die Sprachen, Musik, Eurythmie) finden in den folgenden Stunden statt. Künstlerische und handwerkliche Fähigkeiten wie Malen, Zeichnen, Plastizieren, Spinnen, Korbflechten, Buchbinden, Schmieden usw. werden in kleinen Gruppen in sechswöchigen Epochen mit zwei bis drei Doppelstunden pro Woche erlernt.

Erste Abschlüsse

In der 10. Klasse werden bei Bedarf die Prüfungen für den Ersten Allgemeinen Schulabschluss (Hauptschulprüfungen) durchgeführt. In der 11. Klasse finden, für alle Schüler*innen obligatorisch, die Prüfungen für den Mittleren Schulabschluss (Mittlere Reifeprüfung) statt. Nach einer bestandenen Prüfung und einem angemessenen Notendurchschnitt erfolgt die Zulassung zur Profiloberstufe.

Entdeckung der Arbeitswelt - Praxisnah

Während des Landbaupraktikums in der 9. Klasse leben und arbeiten die Schüler*innen drei Wochen auf einem biologisch-dynamisch bewirtschafteten Bauernhof, um Einblicke in Naturzusammenhänge und ökologische Nahrungsmittelproduktion zu bekommen.

Im Vermessungspraktikum der 10. Klasse wird ein größeres Geländestück vermessen und kartiert. Mathematik wird praktisch angewandt, es wird u. a. Präzision und Geschick im Umgang mit den Geräten erworben sowie Teamarbeit geübt.

Im dreiwöchigen Berufspraktikum erkunden die Schüler*innen der 11. Klasse selbstverantwortet die Arbeitswelt. Im Rahmen des Unterrichtes im Fach Gemeinschaftskunde wird das Praktikum vorbereitet und nachbetrachtet. Die Schüler*innen fertigen ein Berichtsheft an und stellen ihre Eindrücke der Schulöffentlichkeit an einem Präsentationsabend vor. Berufswünsche können so ganz anfänglich Gestalt annehmen oder auch korrigiert werden.

Theater - eine Persönlichkeitsbildung

In der 12. Klasse fördert das Klassenspiel - eine abendfüllende Aufführung eines Theaterstückes - besonders soziale sowie darstellende Fähigkeiten und regt den praktischen Umgang mit der Literatur an. Dem Inhalt ein Gesicht zu geben, einen Charakter zu erarbeiten, der nicht der eigene ist, in das Wesen eines anderen zu schlüpfen und dieses dann überzeugend in Sprache und Gestik zur Darstellung zu bringen – ohne sich selbst zu verlieren – erfordert individuelle Auseinandersetzung mit viel Höhen und Tiefen. 

mehr über das 12. Klassenspiel erfahren

Kunstgeschichtliche Reise ins Ausland

Die zweite Kunstgeschichtsepoche der 12. Klasse findet während einer dreiwöchigen Reise ins Ausland statt, bei der die Schüler*innen an Ort und Stelle zuhause vorbereitete Referate zu den besichtigten Kunstwerken halten.

Zentralabitur und Fachhochschulreife

Die Klassen zwölf und dreizehn führen als Profiloberstufe bis zum Hamburger Zentralabitur.

In der 12. Klasse besteht die Möglichkeit, bei entsprechenden Leistungen die schulische Voraussetzung für den Erwerb der Fachhochschulreife zu erlangen. Das bedeutet, dass mit einem anschließenden mindestens einjährigen Praktikum oder einer Ausbildung die Bedingungen für das Studium an einer Fachhochschule erfüllt sind.

Die  Abiturprüfung in der 13. Klasse stellt den Abschluss der zweijährigen Profiloberstufe dar. 

 
 
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