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Farbkonzept nach Le Corbusier.

Le Corbusier (1887-1965) war ein Architekt, Architekturtheoretiker, Stadtplaner, Bildhauer, Maler, Zeichner und Möbeldesigner. In den 1920igern experimentierte Le Cobusier mit Farben und deren architektonischer Wirkung.Aus bewährten Künstlerpigmenten leitete er von der Natur inspirierte Farbtöne ab.Blau schafft Weite, Rot verfestigt die Fläche, schafft Raum, Weiß macht sichtbar etc. Die Farben wirken so nicht nur architekturbetonend, sondern in ihrer Harmonie auf den Menschen.

1958 vervollständigte er diese Scala um weitere kräftigere Töne, die nun im Eingangsbereich der Schule zu sehen sind. Diese Farbzusammenstellungen nennt er die Polychromie Architekturale. Diese Farben legte er wie eine Klaviatur an, in der verschiedene Farbklänge miteinander harmonisieren und überraschen sollen. So kann der Betrachter in dem Konzept für die Schule von verschiedenen Standpunkten, unterschiedliche Farben miteinander spielen sehen. Die Farben betonen die Architektur, z.B. die tragenden Säulen, die vom Keller, bis zum Dachgeschoß durchgehen, die Schneckenhausformung des Treppenhauses. Durch das Rot bildet sich ein Raum im Raum, der mit seiner Säulenbetonung eine Bühne formt, die bei uns für verschiedene Zwecke genutzt wird. Z.B. für das Weihnachtsmusizieren. Die Farben sind Keim-Naturfarben, Originalfarben nach Le Corbusier, mit einer besonderen Pigmentierung, so dass durch das Spiel des Lichtes innerhalb der Flächen Farbänderungen sichtbar werden.

Text: Viola Rapelius

Impressionen

 
Anschrift

Rudolf-Steiner-Schule Hamburg-Bergstedt
Bergstedter Chausee 207
22395 Hamburg

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